Bloggen gegen die Sprachlosigkeit

Hallo alle. Seit einiger Zeit leide ich an einer Angststörung, die mein ganzes Leben beeinträchtigt. Ich bin hier, um darüber zu schreiben. Direkt und ungeschönt. Genau so ehrlich und brutal, wie die Krankheit selber sich äussert. Damit möchte ich allen, die an derselben oder an einer ähnlichen Erkrankung leiden, Mut machen. Mut, darüber zu sprechen, sich nicht zu verstecken, sich nicht zu schämen. Denn das Sich-Alleine-fühlen macht psychische Krankheiten stärker, nährt sie. Es ist Zeit für die Enttabuisierung dieser Themen. Statistiken habe ich keine zur Hand, aber ich weiss aus vielen Gesprächen, dass die meisten schon Probleme mit ihrer Psyche hatten. Seien es depressive Verstimmungen, Ängste, Psychosen, Panikattacken, schlimme Sorgengedanken oder Depressionen. Ich fände es wunderbar, wenn Betroffene sich hier austauschen  und sich vielleicht auch „Gesunde“ zu gewissen psychischen Schwierigkeiten bekennen würden. Lasst uns uns gemeinsam bestärken und Mut machen!

 

 

 

 

5 Kommentare zu „Bloggen gegen die Sprachlosigkeit

  1. Hallo, Du hast mich eben auf dem „Regenbogen“ besucht. Ich werde Dir hier eine Weile folgen, denn meine Angststörung mit Zusammenbruch ist mir noch gut in Erinnerung. Und auch heute bin ich sie noch nicht ganz los. Ich finde Deinen Schritt darüber zu schreiben, sehr, sehr mutig. Das hätte ich damals gar nicht gekonnt. Für Dich ist der Blog vielleicht auch ein erster Schritt zur Heilung. Für mich war es damals das Fotografieren. Ich brauchte einen Anker, um nicht den Boden unter den Füßen ganz zu verlieren! Liebe Grüße! Regine

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